Mittwoch, 31. Dezember 2014

Zweitausendvierzehn

... habe ich mich entschlossen, vorläufig nicht ins Berufsleben zurückzukehren.

... habe ich mich noch immer nicht daran gewöhnt, nach insgesamt fünfzehn Arbeitsjahren nicht mehr berufstätig zu sein.

... habe ich mein Blog ins Leben gerufen.

... musste mein Sohn für eine Nacht ins Krankenhaus.

... habe ich keinen Sport gemacht.

... hat sich mein Rücken über meine mangelnde Sportlichkeit beschwert.

... habe ich im Dachboden mein eigenes Büro eingerichtet.

... habe ich Urlaub mit meiner Familie gemacht.

... hätte ich Urlaub von meiner Familie gebraucht.

... hat mich mein Mann in meiner Lebensplanung hundertprozentig unterstützt.

... habe ich nach siebzehn Jahren das erste Mal meine Ausbildungsstätte wieder betreten.

... habe ich eine neue Herausforderung angenommen.

... habe ich eine gute Entscheidung getroffen.

... hatte ich Zweifel an meiner Leistung.

... habe ich Lob bekommen.

... habe ich meine Mama viel zu selten gesehen.

... überließen meine Kinder ihre Schnuller der Schnullerfee.

... habe ich trotz zwei Kleinkindern im Haus viel geschlafen.

... hatten meine Söhne an ihrem korrigierten zweiten Geburtstag den letzten Termin zur Entwicklungskontrolle nach der Frühgeburt.

... habe ich manchmal an ein drittes Kind gedacht.

... habe ich fast alle Babysachen verschenkt oder verkauft.

... habe ich 36,5 kg Schokolade gegessen.

... habe ich kein einziges Gramm abgenommen.

... habe ich Schimpfwörter benutzt.

... habe ich meine Freundschaften zu wenig gepflegt.

... habe ich wenig Geld für mich ausgegeben.

... habe ich viel Geld für meine Kinder ausgegeben.

... haben mir meine Kinder Energie geraubt.

... haben mir meine Kinder Kraft gegeben.

... habe ich einige Attribute bekommen - liebe Mama, schöne Mama, gute Mama, böse Mama, zauberhafte Mama, blöde Mama, wunderbare Mama.

... habe ich das erste Mal Playmobil Spielzeug zusammengebaut.

... habe ich den Großteil meiner Zeit mit meinen Kindern verbracht.

... habe ich 91 Blogposts geschrieben.

... habe ich Twitter und Facebook kennengelernt.

... habe ich aus Bilderbüchern alles über Baufahrzeuge gelernt.

... habe ich 4380 Stunden im Pyjama verbracht.

... habe ich mit meinem Mann gestritten.

... habe ich um Verzeihung gebeten.

... habe ich verziehen.

... habe ich geweint.

... habe ich gelacht.

... habe ich gelebt.

... habe ich gedacht: „Was für ein Glück.“


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