Montag, 10. November 2014

Eine neue Tsinhose

Zwischen meinem Mann und mir sind alle lästigen Pflichten, die die Aufrechterhaltung unseres idyllischen Familiengefüges betreffen, ungerecht verteilt. Das Anziehen unserer Söhne obliegt mir. Aus guten Gründen.

Gelegentlich kommt es jedoch vor, dass ich das Ankleiden delegiere, da ich das Haus sehr früh verlassen darf muss. Weil unsere Söhne erst drei Jahre alt sind und ihnen das korrekte Hineinschlüpfen in alle Kleidungsstücke noch nicht allein gelingt, kann ich an solchen Tagen nur den Mann beauftragen ihnen zu helfen. Es ist ja sonst niemand da und immerhin ist er schon ein paar Jährchen älter als die beiden und hätte hatte somit bereits genügend Übung im Kleiderwechsel. Möchte man meinen.

So auch vor einigen Tagen. Ich hatte frühmorgens einen Termin außer Haus und verließ dieses im Morgengrauen. Meine drei Männer blieben im Chaos zurück. Und in ihren Pyjamas. Auf der Fahrt in die Stadt erhielt ich drei (!) Anrufe vom Mann. Etwas desorientiert wirkend erkundigte er sich nach diversen Kleidungsstücken der Söhne. Sehr entspannt beantwortete ich alle Fragen, genoss dabei die wohlige Wärme des Autositzes, die Abgeschiedenheit von der Familie und - ich muss gestehen - ein wenig Genugtuung.

Als ich am Nachmittag nach Hause kam, wurde ich freudestrahlend von zwei Clowns empfangen. Ach nein, es waren meine Söhne, die etwas sonderbar gekleidet waren. Sohn 02 trug eine Hose, die fünf Zentimeter über seinen Knöcheln endete. Darunter leuchteten grellorange Socken hervor, die das ansonsten komplett dunkelgraue Outfit etwas in den Hintergrund stellten. Sohn 01 trug eine rote Hose zum bunt gestreiften Shirt. Verkehrt rum. Das Shirt. Nicht die Hose. Immerhin.

Ein Kleiderwechsel war angebracht. Da passte es gut, dass am selben Tag ein Paket von POMP de LUX eingetroffen war.


Sohn 02 griff sofort nach einer „Tsinhose, weil der Papa auch eine hat“. Sohn 01 freute sich über die Shirts „mit ohne Kragen“. Und im Nu standen, lagen, wälzten, zerkugelten sich zwei außerordentlich schick gekleidete Jungs vor mir und sorgten für allgemeine Erheiterung.

"Du bist jetzt mein Model."
"Nein, ich bin ein Bub, kein Mädel."



Und wenn ich wieder einmal frühmorgens aus dem Haus gehen darf muss, werde ich - wie die gute Ehefrau und Mutter das macht - einfach ein paar schicke Sachen für die Männer rauslegen.



Sponsored post (Die Kleidungsstücke wurden uns kostenfrei von Pomp de Lux zur Verfügung gestellt.)



4 Kommentare:

  1. Ach herrlich hihi!
    Und nun muss ich noch ein Kompliment los werden, Deine Rabauken sind wahre Models. Tolle Bilder, tolle Jungs, coole Klamotten!!!
    Lieben Gruß
    Tanja

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    1. Vielen Dank für dieses schöne Kompliment. Ich gebe es gerne an die Jungs weiter.
      Liebe Grüße
      Paula

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  2. Antworten
    1. Danke :-) Ich nenne sie auch gerne "Zuckerschnecken".
      Liebe Grüße
      Paula

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