Samstag, 29. November 2014

Und, habt ihr nachgeholfen?

Als Mama von Zwillingen bin ich es gewöhnt, von fremden Mitmenschen angesprochen zu werden. Auf offener Straße, im Einkaufszentrum, im Warteraum, einfach überall.

Die Fragen nach dem Schlafentzug im ersten Lebensjahr, den Streitereien unter den Kindern, dem Arbeitsaufwand, der weiteren Familienplanung und der Anzahl der Eier, die an der Entstehung beteiligt waren, beantworte ich immer bereitwillig mit einem sympathischen Lächeln. Ich habe große soziale Kompetenzen, habe ich das schon mal erwähnt?

Vergangenen Mittwoch aber bekam ich das erste Mal DIE Frage gestellt. Die Frage, die man einem wildfremden Menschen eigentlich nicht stellt. Die Frage, die wohl vielen auf der Zunge liegt, wenn sie Zwillingseltern treffen. Da war also dieser Mann in der Kinderkrippe (nennen wir ihn PapaXY), der hinter mir die Treppe runter gehend genau DIE Frage lässig aus dem Ärmel schüttelte und sie mir regelrecht an den Kopf warf. So fühlte es sich zumindest an.

Donnerstag, 27. November 2014

Kasperltheater

Die liebe Lulu von Lulus Stern hat danach gefragt, wie die Sache mit den Weihnachtswünschen bei uns so läuft. Nun ja, sie läuft. Zumindest für den Mann. Ob den Jungs ihre Wünsche erfüllt werden, steht noch in den Sternen. Aber lest selbst:

Nun ist es also nicht mehr zu verhindern.
Das Paket lag heute Vormittag liebevoll an die Mauer gelehnt hinter dem Haus. Hoch, breit, schmal und eindeutig an uns adressiert. Der Fundort hätte vermuten lassen, dass das Christkind schnell mal vorbeigeflogen kam und vorzeitig ein Paket abgeladen hatte, um seine Last zu verringern. Einem gleichzeitig eintreffenden Email konnte ich aber entnehmen, dass der Herr vom Paketservice nach Anweisung meines Mannes seinen Zustelldienst auf diese Weise erledigt hatte.

Sonntag, 23. November 2014

Irrenhaus

In unserem Haushalt leben zwei Kleinkinder in beinahe demselben Alter. Nur zwei Minuten trennen sie. Ich liebe diese zwei Kinder. Ich verbringe gerne Zeit mit ihnen. Meistens.

Aber manchmal. Manchmal, da möchte ich flüchten aus diesem Haus. Denn manchmal befinden wir uns in einem Irrenhaus.

Da sind also diese zwei Kinder bei uns. Wie gesagt, der Umstand, dass die beiden bei uns sind, ist wunderschön, aber – und jetzt kommt das große Aber - wir besitzen nur einen gelben Besen (wir haben aber auch noch rote und blaue), nur eine große Gitarre (wir haben aber auch noch drei kleine), nur einen Stift, der „so“ ist (wir haben aber auch noch viele andere Stifte, die jedoch leider nicht „so“ sind – worauf sich dieses „so“ bezieht, weiß ich nicht), nur einen Spiegel auf Kinderhöhe im Vorraum (im ganzen Haus hängen mindestens fünf Spiegel), nur eine weiße Tasse mit bunten Blumen (wir haben viele Tassen, geblümte und weiße, aber unglücklicherweise nur eine in Kombination), nur eine Rundbürste (ja, auch das kann zum Problem werden) und nur einen Papierlocher ...

Mittwoch, 19. November 2014

Mädchenzeug

Murmelmamas Blockstöckchen hat mich getroffen. Autsch! Und DANKE! Mehr dazu hier.

Allerdings schleppe ich bereits drei „Liebster Awards“ und einen „Lovely Blog Award“ mit mir herum. Sehr gewissenhaft habe ich bisher 33 Fragen beantwortet und sieben Fakten aus meinem Leben preisgegeben.

Ihr wisst also schon ziemlich viel Wissenswertes über mich. Daher nehme ich mir nun die Freiheit heraus, nur eine der elf Fragen von Tanja zu beantworten, denn über folgendes habe ich in meinem Blog noch nie geschrieben.

Und das ist Murmelmamas Frage:

„Ein großer Aufreger ist für mich diese gesamte „Gender-Thematik“. Wie gehst du damit um? Dürfen deine Söhne Zöpfe und Röcke tragen, wenn sie das möchten?“

Montag, 17. November 2014

Welttag der Frühchen (Teil 6/6)

Der 17. November ist der internationale Tag der frühgeborenen Kinder. Am 17. November vor drei Jahren kamen meine Kinder als Frühchen auf die Welt. Überraschend. Per Sectio.

Wie es damals war, könnt ihr in meiner 5-teiligen Frühchen Serie nachlesen:

Heute möchte ich DANKE sagen.

Freitag, 14. November 2014

Abends wenn es dunkel wird

Ich habe diese Woche einiges über Laternenfeste und deren Vorbereitung gelesen und gehört und festgestellt, dass sich manche Eltern so gar nicht auf dieses Lichterfest freuen. Von Mühen, Strapazen und Pannen war dabei die Rede.

Ganz anders läuft das in der bleibCOOLmami Familie. Wir feierten bereits letztes Jahr ein wunderschönes Laternenfest. Es war das erste unserer Kinder. Heute feierten wir unser zweites gemeinsames Laternenfest. Es war wieder sehr stimmungsvoll und von Mühen, Strapazen und Pannen war gar keine Rede.

Mittwoch, 12. November 2014

12 von 12 - November 2014

Wer stundenlang keine Zeit findet, um Fotos für 12 von 12 zu machen, muss binnen kürzester Zeit Bildmaterial organisieren, um am 12. des Monats noch rechtzeitig bei Draußen nur Kännchen seinen 12 von 12 Blogpost verlinken zu können.

Das ist mir passiert. Aus diesem Grund habe ich in letzter Minute den heutigen Tag mit unseren Lego Doubles nachgestellt.


Montag, 10. November 2014

Eine neue Tsinhose

Zwischen meinem Mann und mir sind alle lästigen Pflichten, die die Aufrechterhaltung unseres idyllischen Familiengefüges betreffen, ungerecht verteilt. Das Anziehen unserer Söhne obliegt mir. Aus guten Gründen.

Gelegentlich kommt es jedoch vor, dass ich das Ankleiden delegiere, da ich das Haus sehr früh verlassen darf muss. Weil unsere Söhne erst drei Jahre alt sind und ihnen das korrekte Hineinschlüpfen in alle Kleidungsstücke noch nicht allein gelingt, kann ich an solchen Tagen nur den Mann beauftragen ihnen zu helfen. Es ist ja sonst niemand da und immerhin ist er schon ein paar Jährchen älter als die beiden und hätte hatte somit bereits genügend Übung im Kleiderwechsel. Möchte man meinen.

Samstag, 8. November 2014

Wer liest denn das? (2)

Zehn Tage alleinerziehend und was sonst noch in den letzten Wochen in der bleibCOOLmami Familie geschah in maximal 140 Zeichen.

Die Hauptrollen spielen wie immer der Mann und die Söhne.

Aber ich führe Regie.



Dienstag, 4. November 2014

Such a perfect mother

Es scheint der Welt bekannt zu sein, dass ich eine unglaublich gute Mutter bin. Eventuell sogar die beste. Im Kreise ein paar anderer. Sogar Lucie Marshall, Autorin des Bestsellers „Auf High Heels in den Kreißsaal“ hat davon Wind gekriegt und mich via Twitter eingeladen, an ihrer Blogparade „Momsrock – Sie machen das wirklich gut“ teilzunehmen. Eine Blogparade in der Supermamas endlich mal von ihren Superfähigkeiten erzählen dürfen ist natürlich ein Must für mich ;-)

Da jedoch sämtliche von mir beherrschten Mama-Superfähigkeiten den Rahmen hier sprengen würden, habe ich nur einige herausgesucht und diese in eine schöne Geschichte mit dem Titel „Such a perfect day“ verpackt.