Donnerstag, 12. Juni 2014

12 von 12 - Juni 2014


Es ist soweit. Der 12. Juni ist da. Ich mache mit bei der tollen Aktion von Caro von "Draußen nur Kännchen" und zeige euch 12 Bilder von unserem Tag. Jammerschade, dass ich während der besten Momente die Kamera nicht griffbereit hatte und folglich auf so manches gute Foto verzichten muss. Das Gitarrensolo mit superlustigem Gesichtsausdruck, das herzergreifende Bussi für die beste Freundin in der Krippe, den wunderbaren Wutanfall mitten auf der Straße und unsere gemütlichen Kuschelminuten am Sofa konnte ich nicht festhalten. Ein paar Schmankerl sind aber trotzdem dabei.


Hier nun unsere 12 Fotos vom 12. Juni:

Unsere Familie befindet sich zur Zeit in einer Phase, in der wir Eltern VOR den Kindern aufwachen. Weil uns bewusst ist, dass Phasen sich dadurch kennzeichnen, dass sie irgendwann auch wieder vorbei sind, nützen der Mann und ich jede einzelne dieser wunderbaren Bettminuten, um ...


... zu lesen (ich) und am Notebook zu arbeiten (er). Was sonst?


Für die Jungs und mich gibt´s Müsli mit Bananen und Birnen. Kaffee für die Mama darf natürlich nicht fehlen. Papa´s Frühstück war verschlungen, bevor ich abdrücken konnte. Dem Kleinen geht aber noch etwas ab: "Mama, wir müssen Mekarinen kaufen."


Spannung liegt in der Luft. Gleich nach der Katzenwäsche im Bad gibt´s den ersten Streit des Tages. Ich habe unklugerweise den schönen grünen Stift mitten am Wohnzimmertisch liegen gelassen. Ein Stift, zwei Kinder. Logisch, dass es da Differenzen gibt.


Acht Uhr. Endlich kann ich meine Männer verabschieden. Alle drei. Papa bringt die Jungs auf dem Weg zur Arbeit in die geliebte Krippe.


Heute gibt´s für mich keine Termine außer Haus. Ich nütze die wolkenlosen und kinderfreien Stunden, ...


... um im abgedunkelten Raum meine Büroarbeiten zu erledigen. Und wenn mich der undurchsichtige Dschungel des Finanzamtes zu sehr aufregt, schraube ich zwischendurch die letzten Ikea Regale für´s Büro zusammen. Das beruhigt mich ungemein. Ich bin eine leidenschaftliche Selfwoman.


Die Hausarbeit wird wieder mal links liegen gelassen. Mit gutem Gewissen, denn um elf hole ich die Kinder von der Krippe ab. Es gibt ein schnelles Mittagessen. Gebratenes Hühnerfleisch und Spätzle (auf Wunsch der Kinder "mit ohne Soße") und Salat (aus dem Bild gerutscht). 



Zum Nachtisch gibt´s Johannisbeeren (bei uns heißen sie Ribisel) aus Nachbars Garten. Noch ein bisschen sauer. Iiiiii.



Während die Kinder ihr Mittagsschläfchen halten, treibt das angekündigte Sommergewitter sein Unwesen.



Wieder aufgewacht. Wir machen es uns im Haus gemütlich, kuscheln, lesen, spielen Lego und "Mein erster Obstgarten", kochen imaginäre Gemüsesuppe und backen Luftmuffins, putzen mit Küchenrolle das ganze Haus, streiten ein bisschen und malen. Die Jungs lieben es, mit Fingerfarben zu kleckern. Bei uns müssten sie Handfarben heißen - bloß mit den Fingern malen geht gar nicht.



Am späten Nachmittag lassen sich wieder ein paar Sonnenstrahlen blicken. Wir genießen sie am Kinderspielplatz in luftiger Höhe.








2 Kommentare:

  1. Huhu!

    Tolle Fotos!
    Ich finde es immer wieder toll zu sehen, dass Eltern ihre Verantwortung nicht ganz in die Krippe abgeben, sondern auch daheim viel mit ihren Kindern unternehmen (als Erzieherin weiß ich halt leider, dass es oft anders ist).

    Liebe Grüße,
    Dani
    http://mondgesichtheute.blogspot.de/

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    1. Hallo Dani,
      schön, dass dir die Fotos gefallen.
      Das Thema Kinder in der Krippe hat mich lange beschäftigt. Dazu gibt so viel zu sagen, dass ich diesbezüglich wohl mal einen Blogbeitrag verfassen werde. Nur soviel hinweg: Es ist mir in den ersten beiden Jahren sehr schwer gefallen, auf meinen Job zu verzichten und mir ist so manches Mal die Decke auf den Kopf gefallen, wenn ich „nur mit den Kindern zuhause“ war. Nun hab ich eine Beschäftigung in einer anderen Sparte, die mich zumindest für zwei Tage rauskommen lässt aus dem Familienkokon. Und das tut mir wahnsinnig gut! Ab Herbst wird´s dann noch ein bisschen mehr. Deshalb bin ich sehr froh, dass meine Kinder gerne in die Krippe gehen. Ich weiß das, weil ich oft mit den Erzieherinnen spreche, weil meine Kinder beginnen so einiges zu erzählen und vor allem, weil sie fröhlich sind und LACHEN, wenn ich sie abhole.
      LG Paula „Mami COOL“

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