Mittwoch, 31. Dezember 2014

Zweitausendvierzehn

... habe ich mich entschlossen, vorläufig nicht ins Berufsleben zurückzukehren.

... habe ich mich noch immer nicht daran gewöhnt, nach insgesamt fünfzehn Arbeitsjahren nicht mehr berufstätig zu sein.

... habe ich mein Blog ins Leben gerufen.

... musste mein Sohn für eine Nacht ins Krankenhaus.

Montag, 29. Dezember 2014

Wie gut, dass wir uns haben

Unsere Mama hat uns gebeten, aufzuschreiben, wie toll es ist, einen Bruder zu haben. Sie braucht das für irgendeine Blogdings. Eine Frau mit einem Rock und eine andere namens Frau Schnulze haben damit begonnen.

Mama on the rocks.

Wie bitte?

Die Frau heißt Mama on the rocks und die andere ist Mama Schulze.

Manno, dass kann ich ja nicht wissen. Und wieso hat die so viele Rocks, äh Röcke?

Das ist doch jetzt nicht das Thema. Lass mich mal weitererzählen. Also, diese beiden Frauen sammeln ganz viele Blogposts, in denen drinnen steht, wie wunderbar es ist, mehr als ein Kind zu haben.

Samstag, 27. Dezember 2014

Getwittert

Jene, die mir auf Twitter folgen kommen ja in den unglaublichen Genuss, den Alltag der bleibCOOLmami Familie hautnah mitzuerleben.

Nun finde ich, dass es wieder einmal Zeit ist für alle anderen Leser eine Zusammenfassung unserer idyllischen Familienhighlights in 140 Zeichen zu präsentieren.

Viel Spaß!

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Weihnachten

Der Briefträger stellt das letzte erwartete Paket zu.
Die Geschenke sind verpackt.
Und versteckt.
Der Christbaum ist geschmückt.
Tannenduft erfüllt den Raum.
Die Weihnachtskrippe steht am Tisch.
Josef, Maria und das Jesuskind.
Sonnenstrahlen tauchen die Christbaumkugeln in glänzendes Licht.
Weihnachtslieder.
Im Hintergrund.
Ganz leise.
Das Kind zeigt sich von seiner Schokoladenseite.
Der Mann baut mit ihm Flugzeuge.
Und Träume.
Das Kind wartet.
Sehnsüchtig.
Auf die Geschenke.
Wir sind bereit.

Samstag, 20. Dezember 2014

Aus dem Gröbsten raus

Damals, als meine Kinder noch ganz klein waren, damals, als ich nur ab und zu den Luxus eines freien Armes (meist waren beide besetzt) genoss, damals, als meine Kinder weder sprechen, noch selbständig essen, geschweige denn sich selbständig fortbewegen konnten, damals machte man mir Mut mit dem Satz „Wenn sie aus dem Gröbsten raus sind, wird es einfacher“. Der Zeitpunkt „aus dem Gröbsten raus“ wurde mit etwa drei Jahren definiert.

Meine Jungs sind seit einem Monat drei Jahre alt und ich finde, es ist Zeit Bilanz zu ziehen und darüber nachzudenken, welche Leistungen sie selbständig vollbringen können und ob sie nun tatsächlich "aus dem Gröbsten raus" sind.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Und dann noch eine Geschichte

„Und dann aber noch eine Geschichte und noch eine Geschichte und noch eine Geschichte und noch eine Geschichte. Bitte.“

Wer könnte eine aussagekräftigere Rezension über ein Kinderbuch verfassen als ein Kind?

Durch ein Angebot des Rowohlt Verlages haben meine Söhne und ich Bobo Siebenschläfer kennengelernt. Meine Söhne haben ihn aber nicht nur kennen, sondern auch lieben gelernt. Bobo Siebenschläfers neueste Abenteuer führen sie in die Erlebniswelt eines Kleinkindes, in ihre Welt also.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Wie ich einmal ganz schnell wach wurde

Die heutige Geschichte trug sich im Advent zu, ist also eine Adventsgeschichte.

Erwartet aber bitte keinen romantischen Kerzenschein, keine duftenden Plätzchen, keine stimmungsvollen Weihnachtslieder und keine vorbeifliegenden Engel.

Ein Adventskalender für Kinder ist alles, was diese Geschichte zur Adventsgeschichte macht. Und ja, natürlich auch der Tannenzweig am Foto. Den hätte ich beinahe vergessen.

Freitag, 5. Dezember 2014

Backe, backe Kuchen - ähm - Kekse!

Auf nach Frankreich! Nein, nicht ihr! Tanja zog vor einigen Jahren mit ihrer Familie nach Frankreich und bloggt seit einem Jahr von dort in die Welt. In ihrem Blog "Tafjora" erzählt sie von ihrem Familienalltag.

Ich habe mich sehr gefreut, als Tanja mich einlud, an ihrer Weihnachtsaktion teilzunehmen und gerne ihre Fragen über Weihnachten in unserer Familie beantwortet. Raus kam dabei Heiteres, Besinnliches und Skurriles. Neugierig gemacht? Dann klickt doch hier mal rein.

Ich darf aber auch ein Fensterchen von Tanjas Adventkalender öffnen und euch etwas präsentieren. Ausgesucht habe ich hierfür ein sagenhaft einfaches und leckeres Lebkuchenrezept aus einem Kochbuch für Kinder. Damit nichts, aber auch gar nichts schief geht, habe ich ein paar spezielle Anweisungen zum Rezept dazugeschrieben. Das ist mein besonderer Service für eure Kinder. Und los geht’s:

(Und ehe es wirklich losgeht, setze ich nachträglich noch einen Link auf die Blogparade von Mama notes mit dem schönen Titel "Die Plätzchen-Perfektionismusfalle". Obwohl ihr mit den nachfolgenden Anweisungen vermutlich nicht hineinschlittern werdet ... ;)

Montag, 1. Dezember 2014

Weihnachten mit Kindern - 24 Tage noch!

Die erste Kerze am Adventkranz brennt und schon brennt vielen die Frage "Wie verbringt ihr den Heiligen Abend?" auf der Zunge.

Eine vollkommen aussagekräftige Antwort kann ich darauf nicht geben, denn wir haben Kinder und das Leben mit Kindern ist unvorhersehbar. Ich habe aber ein Email ausgegraben, das ich letztes Jahr am Vormittag des 24. Dezember an Freunde geschickt habe. 

Unsere Jungs waren gerade mal zwei Jahre alt und die weihnachtliche Idylle hatte sich noch nicht hundertprozentig eingestellt.


Samstag, 29. November 2014

Und, habt ihr nachgeholfen?

Als Mama von Zwillingen bin ich es gewöhnt, von fremden Mitmenschen angesprochen zu werden. Auf offener Straße, im Einkaufszentrum, im Warteraum, einfach überall.

Die Fragen nach dem Schlafentzug im ersten Lebensjahr, den Streitereien unter den Kindern, dem Arbeitsaufwand, der weiteren Familienplanung und der Anzahl der Eier, die an der Entstehung beteiligt waren, beantworte ich immer bereitwillig mit einem sympathischen Lächeln. Ich habe große soziale Kompetenzen, habe ich das schon mal erwähnt?

Vergangenen Mittwoch aber bekam ich das erste Mal DIE Frage gestellt. Die Frage, die man einem wildfremden Menschen eigentlich nicht stellt. Die Frage, die wohl vielen auf der Zunge liegt, wenn sie Zwillingseltern treffen. Da war also dieser Mann in der Kinderkrippe (nennen wir ihn PapaXY), der hinter mir die Treppe runter gehend genau DIE Frage lässig aus dem Ärmel schüttelte und sie mir regelrecht an den Kopf warf. So fühlte es sich zumindest an.

Donnerstag, 27. November 2014

Kasperltheater

Die liebe Lulu von Lulus Stern hat danach gefragt, wie die Sache mit den Weihnachtswünschen bei uns so läuft. Nun ja, sie läuft. Zumindest für den Mann. Ob den Jungs ihre Wünsche erfüllt werden, steht noch in den Sternen. Aber lest selbst:

Nun ist es also nicht mehr zu verhindern.
Das Paket lag heute Vormittag liebevoll an die Mauer gelehnt hinter dem Haus. Hoch, breit, schmal und eindeutig an uns adressiert. Der Fundort hätte vermuten lassen, dass das Christkind schnell mal vorbeigeflogen kam und vorzeitig ein Paket abgeladen hatte, um seine Last zu verringern. Einem gleichzeitig eintreffenden Email konnte ich aber entnehmen, dass der Herr vom Paketservice nach Anweisung meines Mannes seinen Zustelldienst auf diese Weise erledigt hatte.

Sonntag, 23. November 2014

Irrenhaus

In unserem Haushalt leben zwei Kleinkinder in beinahe demselben Alter. Nur zwei Minuten trennen sie. Ich liebe diese zwei Kinder. Ich verbringe gerne Zeit mit ihnen. Meistens.

Aber manchmal. Manchmal, da möchte ich flüchten aus diesem Haus. Denn manchmal befinden wir uns in einem Irrenhaus.

Da sind also diese zwei Kinder bei uns. Wie gesagt, der Umstand, dass die beiden bei uns sind, ist wunderschön, aber – und jetzt kommt das große Aber - wir besitzen nur einen gelben Besen (wir haben aber auch noch rote und blaue), nur eine große Gitarre (wir haben aber auch noch drei kleine), nur einen Stift, der „so“ ist (wir haben aber auch noch viele andere Stifte, die jedoch leider nicht „so“ sind – worauf sich dieses „so“ bezieht, weiß ich nicht), nur einen Spiegel auf Kinderhöhe im Vorraum (im ganzen Haus hängen mindestens fünf Spiegel), nur eine weiße Tasse mit bunten Blumen (wir haben viele Tassen, geblümte und weiße, aber unglücklicherweise nur eine in Kombination), nur eine Rundbürste (ja, auch das kann zum Problem werden) und nur einen Papierlocher ...

Mittwoch, 19. November 2014

Mädchenzeug

Murmelmamas Blockstöckchen hat mich getroffen. Autsch! Und DANKE! Mehr dazu hier.

Allerdings schleppe ich bereits drei „Liebster Awards“ und einen „Lovely Blog Award“ mit mir herum. Sehr gewissenhaft habe ich bisher 33 Fragen beantwortet und sieben Fakten aus meinem Leben preisgegeben.

Ihr wisst also schon ziemlich viel Wissenswertes über mich. Daher nehme ich mir nun die Freiheit heraus, nur eine der elf Fragen von Tanja zu beantworten, denn über folgendes habe ich in meinem Blog noch nie geschrieben.

Und das ist Murmelmamas Frage:

„Ein großer Aufreger ist für mich diese gesamte „Gender-Thematik“. Wie gehst du damit um? Dürfen deine Söhne Zöpfe und Röcke tragen, wenn sie das möchten?“

Montag, 17. November 2014

Welttag der Frühchen (Teil 6/6)

Der 17. November ist der internationale Tag der frühgeborenen Kinder. Am 17. November vor drei Jahren kamen meine Kinder als Frühchen auf die Welt. Überraschend. Per Sectio.

Wie es damals war, könnt ihr in meiner 5-teiligen Frühchen Serie nachlesen:

Heute möchte ich DANKE sagen.

Freitag, 14. November 2014

Abends wenn es dunkel wird

Ich habe diese Woche einiges über Laternenfeste und deren Vorbereitung gelesen und gehört und festgestellt, dass sich manche Eltern so gar nicht auf dieses Lichterfest freuen. Von Mühen, Strapazen und Pannen war dabei die Rede.

Ganz anders läuft das in der bleibCOOLmami Familie. Wir feierten bereits letztes Jahr ein wunderschönes Laternenfest. Es war das erste unserer Kinder. Heute feierten wir unser zweites gemeinsames Laternenfest. Es war wieder sehr stimmungsvoll und von Mühen, Strapazen und Pannen war gar keine Rede.

Mittwoch, 12. November 2014

12 von 12 - November 2014

Wer stundenlang keine Zeit findet, um Fotos für 12 von 12 zu machen, muss binnen kürzester Zeit Bildmaterial organisieren, um am 12. des Monats noch rechtzeitig bei Draußen nur Kännchen seinen 12 von 12 Blogpost verlinken zu können.

Das ist mir passiert. Aus diesem Grund habe ich in letzter Minute den heutigen Tag mit unseren Lego Doubles nachgestellt.


Montag, 10. November 2014

Eine neue Tsinhose

Zwischen meinem Mann und mir sind alle lästigen Pflichten, die die Aufrechterhaltung unseres idyllischen Familiengefüges betreffen, ungerecht verteilt. Das Anziehen unserer Söhne obliegt mir. Aus guten Gründen.

Gelegentlich kommt es jedoch vor, dass ich das Ankleiden delegiere, da ich das Haus sehr früh verlassen darf muss. Weil unsere Söhne erst drei Jahre alt sind und ihnen das korrekte Hineinschlüpfen in alle Kleidungsstücke noch nicht allein gelingt, kann ich an solchen Tagen nur den Mann beauftragen ihnen zu helfen. Es ist ja sonst niemand da und immerhin ist er schon ein paar Jährchen älter als die beiden und hätte hatte somit bereits genügend Übung im Kleiderwechsel. Möchte man meinen.

Samstag, 8. November 2014

Wer liest denn das? (2)

Zehn Tage alleinerziehend und was sonst noch in den letzten Wochen in der bleibCOOLmami Familie geschah in maximal 140 Zeichen.

Die Hauptrollen spielen wie immer der Mann und die Söhne.

Aber ich führe Regie.



Dienstag, 4. November 2014

Such a perfect mother

Es scheint der Welt bekannt zu sein, dass ich eine unglaublich gute Mutter bin. Eventuell sogar die beste. Im Kreise ein paar anderer. Sogar Lucie Marshall, Autorin des Bestsellers „Auf High Heels in den Kreißsaal“ hat davon Wind gekriegt und mich via Twitter eingeladen, an ihrer Blogparade „Momsrock – Sie machen das wirklich gut“ teilzunehmen. Eine Blogparade in der Supermamas endlich mal von ihren Superfähigkeiten erzählen dürfen ist natürlich ein Must für mich ;-)

Da jedoch sämtliche von mir beherrschten Mama-Superfähigkeiten den Rahmen hier sprengen würden, habe ich nur einige herausgesucht und diese in eine schöne Geschichte mit dem Titel „Such a perfect day“ verpackt.

Freitag, 31. Oktober 2014

Monatsrückblick Oktober 2014

Gelesen Gesungen Gehört
Gesehen Getrunken Gegessen
Gekocht Gebacken Gefreut
Gelacht Geärgert Genäht
Gestrickt Gekauft Gespielt
Gefeiert Gefühlt Geknipst

Wie immer (na ja, fast immer) am Ende des Monats gibt es einen kurzen Rückblick auf lustige, unlustige, schöne, weniger schöne, erwähnenswerte oder nur als Lückenfüller herhaltende Ereignisse aus meinem Leben und dem meiner Mitbewohner. Die Vorlage dazu habe ich bei Schäfchen´s Sandsack gefunden.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Frühchen - Mit der Nachsorge die Steine am Weg überwinden (Teil 5/6)

8. Jänner 2012 – Errechneter Entbindungstermin
Heute hätten unsere Kinder laut errechnetem Entbindungstermin auf die Welt kommen sollen. Sie sind nun aber bereits siebeneinhalb Wochen alt und haben einen 5-wöchigen Aufenthalt auf der Neonatologie hinter sich. Sie haben sich gut entwickelt und sind nun laut Ärzten wie reif geborene Babys zu behandeln.

Geplant ist lediglich, dass die im Inkubator begonnene Physiotherapie zur Unterstützung und Förderung der motorischen Entwicklung fortgesetzt wird. Außerdem müssen wir ihnen dreimal täglich vor den Mahlzeiten Eisentropfen geben. Wie andere Babys auch bekommen sie einmal täglich Vitamin-D Tropfen.

Freitag, 24. Oktober 2014

Verrückte und andere Geschichten

Das Ergebnis einer spontanen Entscheidung
Ich muss dringend mal ein paar Sachen meines Mannes und meiner Söhne entrümpeln, damit all die Preise Platz haben, die sich in letzter Zeit bei mir ansammelten. Jessika von Herz & Liebe überreichte mir gerade diese Woche den "Liebster Award" gemeinsam mit elf wunderbaren Fragen.

Jessika schreibt in ihrem Blog über ihre Familie. Eine Familie, die im letzten Jahr viele Höhen und Tiefen durchlebt hat, denn eine ihrer Töchter ist herzkrank. Da auch ich viel Zeit auf Intensivstationen für Babys verbracht habe und große Angst ums Kind kenne, berühren mich ihre Berichte sehr. Und für kommenden Mittwoch drücke ich ganz fest die Daumen.

Und nun zu den wunderbaren Fragen und den wunderbaren Antworten.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Eine Vorgeschichte und ein Ausflug nach Wien

Ursprünglich wollte ich einen ausführlichen Blogpost über meinen Tagesausflug nach Wien verfassen. 

Daraus wurde leider nichts, denn ich habe bereits vor längerer Zeit festgestellt, dass Artikel über Missgeschicke und Häufungen von Unannehmlichkeiten in meinem Leben den größten Anklang bei euch finden. Ich denke da nur an den Morgenpost oder den Urlaubsbericht.


Freitag, 17. Oktober 2014

Orofaziale Dysfunktionstherapie

Sohn 01 erzählt heute aus der Reihe "Babyjahre".

In der folgenden Geschichte spielt er gemeinsam mit einer Logopädin die Hauptrolle. Ich und Sohn 02 haben Nebenrollen inne. Ein Breigläschen, ein Löffelchen und ein heißgeliebter Schnuller kommen auch noch vor.

So, oder so ähnlich trug sich die Begebenheit vor mehr als zwei Jahren zu, als meine Söhne ungefähr neun Monate alt waren:

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Mama-Papa-Perlen

Derzeit läuft eine Blogparade von Munichs Working Mom unter dem Titel „Elterliches Miteinander statt Gegeneinander“. Im Alltag mit meinen beiden Quälgeisterchen gibt es viele wertvolle Minuten und Stunden mit anderen Müttern und Vätern. Gerne beteilige ich mich daher an diesem schönen Thema, in dem das Miteinander im Vordergrund steht und stelle euch liebenswerte Mamas und Papas aus meinem Leben vor.

Sonntag, 12. Oktober 2014

12 von 12 - Oktober 2014

Dieser schöne Herbsttag war gekennzeichnet von einer frühen Morgenstunde, musikalischen Darbietungen, sportlichen Aktivitäten und .... ach schaut einfach die nachfolgenden 12 Bilder unseres heutigen Tages an. Verlinkt ist dieser Blogpost wie immer bei Draußen nur Kännchen. Vorhang auf!

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Wer liest denn das?

Twitter ist so eine Sache. Entweder du magst es oder nicht. Es ist vergleichbar mit Oliven. Oder Blutwurst. Oder Tomatensaft. Zuerst kostet du und verziehst den Mund, dann spuckst du aus oder ... ja, du lässt es auf der Zunge zergehen und nimmst noch mehr davon.

So ähnlich ging es mir mit Twitter. Ich gestehe, die ersten 24 Stunden kam ich aus dem Kopfschütteln nicht heraus, dann aber poppte das erste Mal der blaue Balken auf meinem Handy auf, als jemand antwortete und ich tauchte ein in die Gedankenwelt völlig fremder Menschen.

Die Menschen in meinem RL (Reallife - ein schöner Twitter-Ausdruck) verstehen Twitter nicht. Faven, Retweeten, Nutella, Kekse, Einhörner, aus Gründen. Nicht. Das sagt ihnen alles nichts. Sie stellen komische Fragen wie

Warum bist du bei Twitter?
Was schreibst du da?
Wer liest denn das?
Wer hat die Zeit dafür?

Nun ja, wer liest denn das nun wirklich?

Dienstag, 7. Oktober 2014

One Lovely Blog Award

Mich hat ein Blog-Stöckchen am Kopf getroffen. „Autsch!“

Christian vom Familienbetrieb warf es mir gestern Abend zu, als ich gerade alle Mitbewohner ins Bett verfrachtet hatte und mir einen gemütlichen Abend machen wollte. Schwupps, hatte ich eine Beule am Kopf. Beim genauen Hinsehen erkannte ich allerdings, dass es sich um den "One Lovely Blog Award" handelt. Noch nie gehört/gelesen/gesehen. Ein Oscar für mich! Plötzlich fühlte ich mich sehr geehrt, wurde ich doch schon lange nicht mehr „lovely“ genannt. Auf den zweiten Blick erkannte ich allerdings, dass ich für dieses Kompliment auch meinen Preis zu bezahlen habe. Nichts wird einem geschenkt auf dieser Welt. Leider.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Frühchen - Vereint im Eltern-Kind-Zimmer (Teil 4/6)


Samstag, 10. Dezember 2011
Mein Mann und ich sitzen im Wohnzimmer. Auf dem Tisch steht ein Adventkranz mit einer brennenden Kerze. Die Nachbarin hat uns den Kranz geschenkt, er ist verziert mit zwei Paar Babystiefelchen. Unsere Babys liegen aber noch immer auf der Neonatologie. Mehr als drei Wochen ist die Geburt nun her. Mehr als drei Wochen Intensivstation liegen hinter uns.

Es geht aufwärts mit unseren Jungs. Die unzähligen Untersuchungen verlaufen überwiegend positiv. Die beiden nehmen an Gewicht zu und können ihre Körpertemperatur halten, deshalb benötigen sie kein Wärmebettchen mehr. Sohn 02 trinkt die für ihn vorgesehene Milchmenge bereits aus dem Fläschchen. Die Magensonde wurde ihm entfernt. Sohn 01 trägt wegen seiner Trinkschwäche noch immer den dünnen grünen Schlauch, der durch sein Nasenloch in den Magen führt und mit einem Pflaster in Form eines Herzchens an seiner Wange befestigt ist.

Freitag, 3. Oktober 2014

Zwillinge ohne Beipackzettel - Die ersten Monate mit ihnen

Durch Kerstin von Chaoshoch2 wurde ich auf die Blogparade „Tipps für Zwillingseltern in den ersten 12 Wochen“ aufmerksam. Selbst Mutter von Zwillingen sprang mir das Thema sofort ins Auge, obwohl ich die Zeit lieber verdränge mich eigentlich kaum mehr an die Zeit erinnern kann, in der ich ein nervliches und körperliches Wrack war. Ich versuche es trotzdem.

Damals waren Listen, Vorratshaltung und Organisation alles für meinen Mann und mich. In unserem Haushalt gab es einige Skurrilitäten. Da ich in jener Zeit selten Herr Frau meiner fünf, sechs oder sieben Sinne war, konnte ich nicht feststellen, wer nach einem Besuch bei uns das Haus kopfschüttelnd wieder verließ. Im Nachhinein lache ich darüber, aber nun, da die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, habe ich leicht lachen.

Tipps habe ich für euch keine parat, denn ob das was wir machten, richtig war, weiß ich bis heute nicht. Für unsere Zwillinge wurde kein Beipackzettel mitgeliefert. Ich erzähle einfach mal, wie wir die ersten Monate überlebten.

Dienstag, 30. September 2014

Ein Haus voller Lachen und Brotkrümel

„Wir sind ein Haus voller Lachen und Brotkrümel.“ Diesen herrlich sympathischen Untertitel verwendet Lulu für ihr Blog Lulus Stern.

Ich lese regelmäßig und sehr gerne ihre Artikel über das Leben mit ihrem Mann und ihren Kindern Püppi und Josh, meist gewürzt mit einer guten Portion Humor. Nebenbei gibt sie tolle Shopping Tipps.

Deshalb freute es mich umso mehr, als Lulu mich einlud für ihre Reihe „Mama Must Haves“ einen Beitrag zu schreiben. Was meine Mama Must Haves mit Schraubenschlüsseln, Kinderkrankheiten und Einschlafritualen zu tun haben, lest ihr am besten in Lulus Blog im Artikel Mama Must Haves #6 nach. Dort erfahrt ihr auch, warum ich als Beauty Bloggerin nicht geeignet bin.

Liebe Lulu, danke für die Einladung und die Blumen. Heute verabschiede ich mich mit deinen Worten
Keep smiling!

Eure Paula

Samstag, 27. September 2014

Liebster Award - Fragen über Fragen über mich

Nun ist es wieder passiert. Ich wurde für den Liebsten Award nominiert.

Diesmal von Sven von Dad´s finest. Vielen Dank, Sven, gerne beantworte ich deine Fragen über das Bloggen, über Haustiere, über meine Leidenschaften und meine Zukunftsvisionen.

Here we go.


Was sagt deine Familie zu deinem Blog, was denkt sie (ehrlich) darüber?
Ich: Was denkst du über mein Blog, ehrlich?
Sohn 01: Ich mag ein Apfel.
Ich: Und wie findest du mein Blog, ehrlich?
Sohn 02: Ich mag Buch lesen.
Ich: Und du?
Der Mann: Super!
Ich: Und weiter?
Der Mann: Weiß nicht, denk dir was aus.

Donnerstag, 25. September 2014

Wir lieben unseren Papa

Die liebe Wiebke vom Blog „Verflixter Alltag“ hat mit der Frage „Warum sind Väter so wichtig?“ zur Blogparade, ähm Paparade aufgerufen.

Was kann mein Mann, was ich nicht (immer) kann? Wer könnte das besser beantworten, als meine Jungs? Darum lasse ich wieder einmal die beiden zu Wort kommen und klinke mich aus.

Los, Jungs! Aber bitte plaudert nicht zu viele Familiengeheimnisse aus.

Montag, 22. September 2014

Just for me moments #4

Pia von "Bis einer heult" sammelt in ihren "just for me moments-Blogposts" Momente, in denen Eltern Entspannung und Zeit für sich finden. Auf ganz unterschiedliche Weise finden diese Auszeiten vom Alltag mit Familie statt.

Und wie ist das bei mir? Ich weiß nicht, wie man Nägel lackiert, die Badewanne ist meist vom Mann besetzt, Nadel und Faden nehme ich nur aus der Lade, wenn die Kleidung der Puppe von den Jungs zerfetzt wurde, beim Gitarre spielen schmerzen meine Finger und während des Trinkens des Nachmittagskaffees bin ich beschäftigt mit dem Aufschreiben von unerledigten Arbeiten.

Natürlich gehe ich gerne mit der Freundin ins Café, genieße meine tägliche Schokoration und die morgendliche Dusche, aber nachhaltig erholen kann ich mich offenbar am besten in der Natur. Und diese liegt bei uns vor der Haustür. Meine vergangenen Beiträge zu JFMM spiegeln meine Liebe zu Wiese, Wald, Berg und Wasser wider. Dort komme ich zur Ruhe, dort kann ich Kraft tanken.

Samstag, 20. September 2014

Schädlweh - Österreichisch für Anfänger

Der Großteil der Seitenaufrufe meines Blogs stammt laut Blogstatistik aus Deutschland. An zweiter Stelle steht Österreich, wobei ich nicht weiß, ob ich nicht selbst es war, die 10.384 mal aufgerufen hat. Die Schweiz rangiert an vierter Stelle.

Eigentlich sollte ich jeden Blogpost, den ich verfasse, vom Mann, der eine starke Affinität zu Deutschland hat, überprüfen lassen. Er befindet sich oft auf Dienstreise in unserem Nachbarland und hat dadurch Kenntnis von der deutschen Sprache. Ich nicht.

Viele österreichische Ausdrücke muss ich erst einmal mit Hilfe von Google übersetzen, damit meine werten Leserinnen und Leser aus Deutschland meine Texte überhaupt verstehen können. Auf Twitter habe ich trotzdem ein schönes Kompliment bekommen.

Mittwoch, 17. September 2014

Es war einmal ... Märchenhafte Brotdosen

Brotdose, wie meine Söhne sie gestalten.
Mit Spielwaren.
Eine Diskussion auf Twitter über die richtige Befüllung von Brotdosen inspirierte mich zu nachfolgendem Märchen. Die Hauptakteure sind zwei Brotdosen. Bei uns in Österreich heißen sie eigentlich Jausenschachteln, aber der Einfachheit halber verwende ich gerne für meine Leser und Leserinnen in Deutschland das schöne Wort „Brotdose“. Die Nebenrollen sind besetzt von den Besitzern der Brotdosen. Für sie habe ich die Namen Annika und Maxi gewählt. Einfach so. Grundlos. Ja, das gibt es. Neben den Nebenrollen kommen noch irgendwo die Befüller der Brotdosen vor. Es sind dies die Mütter der beiden Kinder. Zwei sympathische Frauen.

Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser noch nie in die Verlegenheit kamen, sich für die Brotdose Ihrer Kinder rechtfertigen zu müssen, blättern Sie weiter. Suchen Sie sich einen anderen Post in meinem Blog. Die unter "Urlaub" getaggten sind ganz nett. Oder ein bisschen Stalken bei "12 von 12". Lassen Sie die Brotdosen einfach sein. Klick, klick.

Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, aber beim Wort "Brotdose" ein leichtes Zucken durchfährt, sind Sie eventuell hier richtig. 

***

Sonntag, 14. September 2014

Frühchen - Die Zeit auf der Neonatologie (Teil 3/6)

November 2011, Universitätsklinik Graz, Neonatologie Intensivstation.

Die gläsernen Eingangstüren der Neonatologie sind mit Window Color Bildern geschmückt, wohl um die sterile Krankenhausatmosphäre ein wenig aufzulockern. Sie erinnern daran, dass auf der Intensivstation Babys liegen. Babys, die gerade mal wenige Stunden, Tage, Wochen oder Monate alt sind. Viele sind Frühchen. Unsere mit Entbindung in SSW 32+4 sind schon „spät dran", es gibt einige, die in Woche 28 oder davor geboren wurden.

Freitag, 12. September 2014

12 von 12 - September 2014

Start ins Wochenende mit 12 von 12 verlinkt bei Draußen nur Kännchen.

Heute mit Badezimmer-Stalking, Schöner Wohnen und Besuch von den Großeltern.




Mittwoch, 10. September 2014

Fremdbetreuung - Was mein Sohn dazu sagt

Ziemlich genau vor einem Jahr begannen wir mit der Eingewöhnung unserer Jungs in die Kinderkrippe. Im Vorfeld hatte ich drei Einrichtungen und eine Tagesmutter besucht, um mir einen Einblick in die unterschiedlichen Betreuungsmöglichkeiten zu verschaffen. Die Wahl auf unsere Krippe fiel zuletzt aufgrund einer Bauchentscheidung. Beide Male, als ich dieses Haus betrat, fühlte ich mich wohl. Und das tue ich heute noch.

Die Eingewöhnung kostete uns zwar ein paar Tränen, aber rundum lief alles wie erhofft, nein sogar noch viel besser. Unsere Kinder fühlten sich im ersten Jahr in ihrer Krippe pudelwohl.

Nach einer sehr langen Sommerpause (neun Wochen) verbrachten sie am Montag wieder zwei Stunden in der Krippe. Es war zu erwarten, dass das Loslassen von der Mama nach den Ferien nicht leicht fallen würde. Während der Verabschiedung am Morgen kullerten ein paar Tränen über die Wangen eines meiner Kinder.

Montag, 8. September 2014

Just for me moments #3

Neustart ist unser heutiges Tagesmotto. Nach neun Wochen Sommerpause hat unsere Krippe ihre Türen wieder für meine Jungs geöffnet. Mit gemischten Gefühlen betraten sie am Morgen das ihnen vertraute Haus und verließen es drei Stunden später mit strahlendem Kinderlachen. So soll es sein.

Dieser Anblick war ein ganz besonderer just for me moment, denn ich weiß, dass meine Kinder gut aufgehoben sind, wenn auch ich demnächst meinen Neustart angehe. Dann werde ich nicht nur "just for me moments" haben, sondern ausgedehnte "just for me time".

Samstag, 6. September 2014

Vom frühen Vogel, vom Wurm und der goldenen Morgenstund´

In ihrem Blogpost Morgens bei uns erzählt Mia Sommer in herrlich erfrischender Weise vom ganz normalen Alltag mit Kindern am frühen Morgen.

Ihre Frage am Ende des Beitrages habe ich als Anlass für nachstehende Erzählung genommen.



Freitag, 5. September 2014

Mommy Wars - Gastbeitrag

Tanja mit ihren Murmels
Durch die von MamaOTR, MumsOffice und Muffinqueen gestartete Blogparade hat das Thema "Mommy Wars" bereits weite Kreise gezogen.

Auf Twitter und Facebook wird eifrigst darüber debattiert und so manches Kommentarfeld reicht nicht aus, um die eigene Geschichte zu erzählen.

So geht es auch Tanja, die ich über Twitter kennengelernt habe. Sie hat mich gebeten, auf meinem Blog ihren Gastbeitrag über ihre Erfahrungen mit Mommy Wars zu veröffentlichen. Das mache ich natürlich gerne für diese sympathische Frau, die sich in ihrem Twitter Account "Murmels und ich" so beschreibt:
Zwillingsmami - alleinerziehend - Fulltimejob - Haushalt - Kater - und lacht verdammt gerne und möglichst viel

Donnerstag, 4. September 2014

Mommy Wars

Ich habe in den letzten Monaten viele Blogposts über „Mommy Wars“ gelesen, über Mütterkriege par excellence, die dadurch entstehen, dass Frauen unterschiedliche Erziehungsstile und unterschiedliche Meinungen und Vorstellungen vom Leben mit Kindern haben.

Scheinbar sind viele Frauen mit Mommy Wars konfrontiert, denn zur erst kürzlich ausgerufenen Blogparade von MamaOTR, MomsOffice und Muffinqueen zu diesem Thema gibt es bereits einige Beiträge.

Ich finde es traurig, dass gerade die Wahlfreiheit, die Frauen heutzutage bezüglich der Gestaltung ihres Familienlebens und der Erziehung und Pflege ihrer Kinder haben, dazu führt, sich gegenseitig schlecht zu machen. Warum kommen Mütter nicht damit zurecht, wenn andere Mütter nicht nach ihrem Konzept leben? Entstehen Angriffe auf andere Mütter durch Neid und Missgunst oder durch Besserwisserei? Und warum werden Ratschläge als Angriffe aufgefasst? Ist das wiederum die Unsicherheit über das eigene Handeln?

Darauf habe ich keine Antwort, denn Mommy Wars kenne ich nicht. Meine kleine Familie bot von Anfang an keine Angriffsfläche für Mommy Wars.

Dienstag, 2. September 2014

Urlaub in Bibione - Ein Sommer wie damals

Vor 39 Jahren fuhr mein Mann das erste Mal mit seinen Eltern nach Bibione. Sein Vater legte ihn mitten in der Nacht im Pyjama auf den zum Bett umfunktionierten Rücksitz des Autos, um nach stundenlanger Fahrt rechtzeitig zum Sonnenaufgang über das Meer blicken zu können. Im Kofferraum befanden sich neben Küchenutensilien, Bettwäsche und Sandschaufeln vorgekochtes Essen und Konserven für die gesamte Urlaubswoche.

Es folgten viele Jahre, in denen die Familie einen Teil des Sommers in Bibione verbrachte. Sonne, Sand und Meer, Gelato, Cocco bello und Spagetti, Strandverkäufer, Luna Park und Souvenirgeschäfte gehörten zum Ferien-Must-Have. Am letzten Urlaubstag klappte der Junge stets mit Tränen in den Augen den Liegestuhl zu und versprach, im darauffolgenden Sommer wieder zu kommen. Torneró.

Sonntag, 31. August 2014

Monatsrückblick August 2014

Gelesen Gesungen Gehört
Gesehen Getrunken Gegessen
Gekocht Gebacken Gefreut
Gelacht Geärgert Genäht
Gestrickt Gekauft Gespielt
Gefeiert Gefühlt Geknipst




Das erste Mal gesehen habe ich diesen Monatsrückblick bei Schäfchen´s Sandsack und mich sofort in diese schöne Version des Zurückblickens verliebt. Nun lasse ich den August 2014 revue passieren.



Donnerstag, 28. August 2014

Maibaumumschneiden

Bei uns im sonnigen Süden Österreichs lebt ein seltsames Völkchen, das an seltsamen Bräuchen festhält. Hat man Kinder und lebt gemeinsam mit diesen in einem Dorf, um dessen Dorfplatz sich mindestens eine Kirche, ein Gasthaus und eine Schule reihen, erlebt man alle Traditionen hautnah mit. Ob man will oder nicht.

So auch bei uns.

Ende August lädt unsere Dorfgemeinschaft zum Maibaumumschneiden ein. Im Kleingedruckten wird das gleichzeitige Woazstriezlbrotn* angepriesen. Unsere Jungs kennen dieses Wort nicht, hören nur „Baum“ und „Umschneiden“ und wollen die Action mit der Motorsäge nicht verpassen.

Montag, 25. August 2014

Frühchen - Die ersten Stunden (Teil 2/6)



Am Tag der Geburt. Später Nachmittag.
Ich liege im Krankenzimmer und halte noch immer die ersten Fotos meiner Kinder in den Händen. Ich habe sie von der Hebamme bekommen, wie alle Mütter von Frühchen in meinem Krankenhaus. Etwas zum Festhalten. Mein Mann ist bei unseren Kindern auf der Intensivstation. Diese ist in einem anderen Gebäude, ungefähr zehn Minuten Fußmarsch von der Gebärstation entfernt. Die Folgen der Sectio fesseln mich ans Bett. Gehen kann ich nicht, nicht einmal aufstehen. Ich muss liegen bleiben und abwarten.

Das Krankenhauspersonal umsorgt mich fürsorglich. Ich liege in einem Einzelzimmer und muss keine Babys sehen, die in den Armen ihrer Mütter liegen. Meine Kinder sind stabil, mehr Informationen gibt es vorerst nicht. Für mich heißt es, sie leben. Im Moment ist das alles, was zählt. Ich schreibe eine Geburtsanzeige per Email an Familie und Freunde und versuche, so positiv wie möglich zu formulieren. Als Antwort erhalte ich tröstende und Mut machende Worte.

Donnerstag, 21. August 2014

Gut Ding braucht Weile - Vom Versuch trendy zu sein

Alle kennen es.
Alle lieben es.
Alle tun es.

Nur ich hätte beinahe den neuen Sommertrend 2014 übersehen - das Knüpfen von Loombändern - wäre nicht Loomsland so freundlich gewesen, mir kostenlos ein Starterset Loomsland Deluxe Loom Kit zur Verfügung zu stellen.


Als einzige Frau in einem vorwiegend von Männern bewohnten Haushalt darf ich dieses Produkt ganz alleine testen. Gleichberechtigung hin oder her, der Ehemann will nicht (seine Männlichkeit in Frage stellen), die Söhne können nicht (so geschickt mit ihren Fingerchen umgehen).

Alles gehört mir! Ich bin im Schlaraffenland für kleine Mädchen. Ich male mir Armbänder in den schillerndsten Farben und kreativsten Mustern aus und überlege, wem ich die vollendeten Kunstwerke schenken werde. Bestimmt haben meine beiden Jungs Freude damit. Wer mit einem rosa Barbie-Föhnset täglich seine Mama stylt, kann auch Loombänder tragen, nicht wahr?

Montag, 18. August 2014

Just for me moments #2

Seit einigen Wochen sammelt Pia montags in ihrem Mama Miez Blog just for me momentsMinuten oder Stunden, in denen man sich bewusst eine Auszeit nur für sich nimmt.

Sich regelmäßig Freiräume zu schaffen, ist Achtsamkeit gegenüber sich selbst und ich gebe zu, es gibt Tage, an denen ich sehr nachlässig mir selbst gegenüber bin und die Minuten und manchmal auch Stunden, die ich für mich alleine habe, nicht für meine Seele und mein Herz nütze.

So auch letzte Woche. Gerade als ich es schaffte, durch meine Unausgeglichenheit und Unzufriedenheit sämtliche Familienmitglieder in schlechte Stimmung zu versetzen, dunkle Wolken herbeizuzaubern und Streit zu beginnen, kam ein Anruf von der Freundin. Einen Waldspaziergang wollte sie machen. So kam ich unverhofft zu meinem JFMM.

Freitag, 15. August 2014

Verhandlungen mit der Schnullerfee

Meine Söhne sind noch sehr jung, fast unschuldig, möchte man sagen. Und doch gibt es bereits jetzt eine Frau in ihrem Leben, die ihnen außerordentlich großen Kummer bereitet. Die Schnullerfee.

Aus verschiedenen Quellen wissen sie, dass die besagte Dame eines Tages kommen wird, um sämtliche sich in unserem Haus befindlichen Schnuller mitzunehmen. Meine Söhne sind ganz und gar nicht einverstanden damit und bitten den Mann und mich täglich, Türen und Fenster fest zu versperren und die Schnullerfee keinesfalls ins Haus zu lassen.